PPB - Psychotherapie Psychiatrie Bogenhausen | Holbeinstraße 7, 81679 München

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  • Zu meiner Person

    Nachdem ich viele Jahre in eigener Praxis homöopathisch tätig war, wechselte ich 2007 in die Psychosomatik. Seit Oktober 2007 bin ich in der Schön Klinik Roseneck als Ärztin tätig.

    Im Rahmen dieser Tätigkeit betreue ich seit 10 Jahren die Patienten unterschiedlicher psychosomatischer Schwerpunkt-Stationen sowohl ärztlich-somatisch als auch psychotherapeutisch. Dadurch habe ich fundierte Kenntnisse über die Verflechtung psychischer und somatischer Beschwerden sowie der Symptome, Ursachen und Behandlung somatischer, psychischer und psychosomatischer Krankheitsbilder erlangen können. Ich verfüge über ein breites medizinisches Wissen sowie eine langjährige, in der klinischen Praxis geschulte, therapeutische Kompetenz.

    Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit in der Klinik Roseneck lag in den ersten fünf Jahren

    auf Diagnostik und Therapie von Belastungs- und somatoformen Störungen (Panikstörungen, Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung, dissoziative Störungen, Anpassungsstörungen und Somatisierungsstörungen) sowie depressiven Störungen. Zu meinem Aufgabengebiet zählte neben der medizinischen und  therapeutische Betreuung unserer Patienten die Leitung von störungsspezifischen Gruppen wie zum Beispiel Zwangsbewältigungs- und Angstbewältigungstherapie. In diesem Rahmen konnte ich fundierte theoretische und praktische Kenntnisse zum verhaltenstherapeutischen Expositionstraining bei Zwangs-, Angst- und posttraumatischer Belastungsstörung erlangen.

    Seit 2013 liegt der Schwerpunkt  meiner Tätigkeit auf der Diagnostik und Therapie von Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge Eating Disorder, Adipositas). Die Klinik Roseneck hat deutschlandweit ein hervorragendes Renommee in diesem Bereich und arbeitet mit einem sehr strukturierten Konzept bei der Behandlung von Essstörungen. 2016 wurde am Standort Rosenheim eine Komplex-Station für hochgradig untergewichtige Patientinnen etabliert mit der Möglichkeit einer intensiven internistischen und therapeutischen Betreuung der Patienten. Von Frühjahr bis Sommer 2017 war ich auf dieser Station tätig und konnte Erfahrungen in diesem Bereich sammeln.

    Ende 2016 entschloss ich mich zur Niederlassung in eigener Praxis, seit Mai 2017 bin ich nun teils in eigener Praxis, teils weiterhin in der Klinik Roseneck tätig.


  • Berufliche Stationen

    08/2017 Oberärztin Schön Klinik Roseneck: Stationsleitung einer Station für Essstörungen und einer Station für Posttraumatische Belastungsstörung und Depression.
    Seit 05/2017 Niederlassung in eigener Praxis in Teilzeit
    2017 Anerkennung als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    2017 Stationsärztin der Komplex-Station für Essstörungen für Patienten mit hochgradigem Untergewicht
    2015 – 2016 Ausbildung zur Therapeutin für Emotionsfokussierte Therapie
    2012 – 2017 Stationsärztin Schön Klinik Roseneck, Schwerpunkt Essstörungen
    2007 – 2012 Assistenzärztin Schön Klinik Roseneck: Schwerpunkt Belastungs- und somatoforme Störungen(Panikstörungen, Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung, dissoziative Störungen, Anpassungsstörungen und Somatisierungsstörungen) sowie depressive Störungen.
    2006 – 2007 Weiterbildungsassistentin in einer Allgemeinmedizinischen Praxis mit Schwerpunkt auf naturheilkundlicher und homöopathischer Behandlung
    2001 – 2006 Eigene Privatpraxis für klassische Homöopathie
    2000 Anerkennung der Zusatzbezeichnung Homöopathie
    1998 – 1999 Arzt im Praktikum in einer Praxis für Allgemeinmedizin
    STUDIUM
    1988 – 1996 Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilian-Universität, München

  • Aus-, Fort- und Weiterbildungen

    Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Schwerpunkt Kognitive Verhaltenstherapie

    Zusatzbezeichnung Homöopathie

    Ausbildung in Emotionsfokussierter Therapie, Zertifizierte Therapeutin B-Level

     

Essstörungen
(Anorexia nervosa, Anorexia nervosa purging type, Bulimia nervosa, Binge Eating Disorder und alle Zwischenformen)

Depression und Burn-Out

Zwangsstörungen

Angststörungen
(Agoraphobie, Panikstörung, Soziale Phobien, Generalisierte Angst)

Traumafolgestörungen

Anpassungsstörungen, akute Krisen und Komplizierte Trauerreaktionen

Somatoforme Erkrankungen

Persönlichkeitsstörungen

Ich habe eine Ausbildung in Verhaltenstherapie mit fundierten Kenntnissen in Kognitiver Verhaltenstherapie von Depressionen und Somatisierungsstörungen sowie in verhaltentherapeutischem Expositionstraining bei allen Angststörungen (Agoraphobie, Panikstörung, Soziale Phobien, Generalisierte Angst), Traumafolgestörungen und Zwangsstörungen.

In meiner therapeutischen Arbeit stellte ich jedoch immer wieder fest. dass die Basis psychosomatischer Erkrankungen eine defizitäre Emotionsregulation ist, welche ich mit den mit den mir bekannten therapeutischen Mitteln in der Regel nicht oder nicht ausreichend verändert werden konnte. Von Anfang 2015 bis Ende 2016 habe ich daher eine Ausbildung in Emotionsfokussierter Therapie absolviert. Mit der EFT habe ich ein Verfahren kennen und verwenden gelernt, das unmittelbar mit Gefühlen arbeitet und häufig innerhalb kurzer Zeit tiefgreifende Veränderung bewirken kann. Seit Abschluss meiner Ausbildung in Emotionsfokussierter Therapie arbeite ich hauptsächlich mit dieser Methode, um die im eigenen Selbstbild und dem eigenen Erfahren der Umwelt liegende Ursache von psychischen Erkrankungen zu behandeln.

Emotionsfokussierte Therapie

Gefühle sind Wegweiser, unser internes Navigationssystem, sie geben uns Informationen über die Bedeutung, die wir einer Situation geben und über unsere Bedürfnisse in dieser Situation. Sie bringen uns über Handlungsimpulse dazu, für eine Befriedigung dieser Bedürfnisse zu sorgen, um uns anschließend zufrieden zu fühlen, im Reinen mit uns und unserer Umwelt. Sie steuern unser Verhalten auf eine unmittelbare Art und Weise, der wir selten und oft nur mit großer Willensanstrengung etwas entgegensetzen können, selbst wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass unser Verhalten nicht sinnvoll ist in Bezug auf das, was wir uns langfristig wünschen. Denken Sie z.B. daran, was wir aus Angst alles nicht tun, selbst wenn wir uns – zumindest rein rational – sicher sind, dass uns nichts passieren kann. Bedingt durch die Funktionsweise unseres Gehirns können Gefühle nicht durch Gedanken, unser Rational, gesteuert werden. Wohl aber steuern Gefühle unsere Gedanken. Jeder kennt das: wenn ich mich freue, erinnere ich mich automatisch an Situationen, in denen ich mich ebenfalls gefreut habe. Ebenso, wenn ich traurig oder ärgerlich bin oder mich schäme. Mit dem Gefühl werden komplexe neuronale Netzwerke aktiviert, die Gedanken, Erinnerungen, körperliche Empfindungen, Handlungsimpulse und Verhaltensweisen beinhalten.

Diese neuronalen Netzwerke sind im Laufe unseres Leben entstanden und spiegeln unsere Erfahrungen mit unserer Umwelt wieder. Sind wir beispielsweise in einem wenig wertschätzenden Umfeld aufgewachsen, das unsere persönlichen Eigenschaften entwertet und statt dessen unsere Leistungen in den Fokus gerückt hat, so haben wir gelernt, Leistung zu liefern, um Anerkennung zu erhalten, fühlen uns aber oft als Person nicht liebenswert. In persönlichen Beziehungen präsentieren wir demnach unsere Leistungen, um Beziehung aufzubauen und zu halten, fühlen uns jedoch trotz all dem als Person unzulänglich und nicht geschätzt, weil unsere Gegenüber seine Zuneigung in einer Form ausdrückt, die wir nicht verstehen können und die uns nicht erreicht. Wir erleben unsere Beziehungen als wenig befriedigend und fühlen uns unglücklich. Mit der Zeit werden wir zunehmend frustrierter, weil wir trotz all unserer Bemühungen nicht das erfahren, was wir uns wünschen. Eine Depression kann sich entwickeln.

Meiner Erfahrung nach sind diese „erlernten“ Gefühle, z.B. die Scham darüber, sich nach Zuneigung zu sehnen oder Schwäche zu zeigen, der Grund für psychische Erkrankungen. Sie verhindern nämlich, dass wir das zeigen und äußeren, was wir uns wirklich von unserem Gegenüber und unserer Umwelt wünschen. Daher ist ein zentraler Bestandteil meiner Therapie, dass Sie diese „erlernten“ und in der Regel hinderlichen Gefühle abbauen und zunehmend mit Ihren tiefer liegenden echten Gefühlen in Kontakt kommen und erfahren, wie es sich anfühlt, den eigenen Wert zu spüren, der eigenen Angst wohlwollend und beruhigend zu begegnen, sich so zu zeigen, wie Sie sind, ohne Angst vor Ablehnung, Zurückweisung zu erleben.

Ziel meiner Arbeit ist Empathie für sich selbst zu entwickeln. Durch die Techniken, mit der in der Emotionsfokussierten Therapie gearbeitet wird, schulen Sie gleichzeitig Ihr Einfühlungsvermögen und ihr Verständnis für andere sowie die Fähigkeiten in Gesprächen Worte zu finden, die den anderen erreichen, und ein Verhalten zu zeigen, dass es ihrem Gegenüber leicht macht, Ihnen zu geben, was Sie wünschen.

Wenn Ihr Interesse geweckt ist, kontaktieren Sie mich per Email oder telefonisch.

Email: huegel@pp-bogenhausen.de

Telefon: 089 99100030

Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.


Weitere Informationen zur Emotionsfokussierten Therapie

http://www.emotions-fokussierte-therapie.de/was-ist-emotionsfokussiertetherapie.html
http://www.emotionfocusedclinic.org/

Ablauf und Kosten

Psychosomatische Medizin ist ein Zusammenschluß aus somatischer und psychischer Medizin. Mein Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie aller Beschwerden, deren Ursache nicht oder nicht nur in einer körperlichen Erkrankung gefunden werden können, sowie der Therapie von psychischen Beschwerden, die Folge einer körperlichen Erkrankung sind (z.B. Angststörung nach einem Herzinfarkt oder einer andren Erkrankung). Aufgrund meiner ärztlichen Ausbildung kann ich medizinische Risiken einer Psychotherapie und ihre Grenzen bei der Anwendung von bestimmten Verfahren, z.B. Expositionstraining, einschätzen.

Sie leiden an Symptomen, für die keine medizinischen Ursachen gefunden werden kann? Sie fühlen sich unwohl ohne erkennbaren Grund? Gemeinsam mit Ihnen kann ich ein Erklärungsmodell entwickeln und eine entsprechende Therapie empfehlen und einleiten.

Sie haben eine bereits diagnostizierte psychische Erkrankung und sind auf der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten? Ich kann mit Ihnen das richtige Verfahren zur Behandlung Ihrer Erkrankung zu erarbeiten und ggf. einleiten.

Sie haben eine psychische Erkrankung und von Ihrem Behandler eine konkrete Empfehlung für eine Verhaltenstherapie bekommen? Nach der Durchführung probatorischer Sitzungen zum Kennenlernen und Bilden eines Arbeitsbündnisses, leite ich mittels Antrag bei Ihrer Kasse eine Psychotherapie ein.


Ablauf

Erstgespräch

Gerne können Sie einen Termin für ein erstes Gespräch mit mir vereinbaren. Sie können gerne eine Termin mit mir vereinbaren,

  1. wenn Sie sich über die Art und Ursache Ihrer Beschwerden nicht im Klaren sind und eine fachliche psychotherapeutische und somatische Einschätzung wünschen. Für diesen Termin nehme ich mir ausreichend Zeit, um mir ein möglichst genaues Bild über die Art Ihrer Beschwerden und deren mögliche Ursache zu machen und Sie hinsichtlich eines weiteren therapeutischen oder somatischen Procederes zu beraten.
  2. wenn auf der Suche nach einem Psychotherapieplatz sind. In einem solchen Erstgespräch, das zur sogenannten Probatorik gerechnet wird, mache ich mir ein persönliches Bild von Ihren Beschwerden und Sie haben die Möglichkeit sich einen persönlichen Eindruck von mir zu machen. Ferner bespreche ich mit Ihnen den inhaltlichen und organisatorischen Ablauf der psychotherapeutischen Einzelgespräche.

Probatorik

Mit dem Erstgespräch beginnt die Probatorik, die insgesamt 5 Sitzungen umfasst und von der Krankenversicherung ohne vorherige Antragsstellung bezahlt wird. Eine probatorische Sitzung dauert 50 Minuten. Die Probatorik dient dazu, eine tragfähige therapeutische Beziehung aufzubauen und ein Arbeitsmodell über Entstehung und Aufrechterhaltung der Beschwerden zu entwicklen sowie daraus Ziele für die Therapie abzuleiten.

Antrag und Genehmigung

Sollten Sie sich für eine Psychotherapie bei mir entschließen, stelle ich nach Abschluss der Probatorischen Sitzungen bei Ihrer Krankenversicherung eine Antrag. Bitte beachten Sie, dass die Versicherungsträger die Kosten für eine ambulante Psychotherapie nur ab dem Datum der ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung im genehmigten Umfang erstatten und daher die psychotherapeutische Behandlung erst dann beginnen kann, wenn die schriftliche Kostenübernahme vorliegt. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung nach dem Antrag auf Kostenübernahme für Psychotherapie und lassen sich diesen frühzeitig zuschicken.

Einzelsitzungen

Die Krankenversicherungen bewilligen für eine verhaltenstherapeutische Behandlung in der Regel zunächst einen Stundenumfang von 25 (Kurz-) bzw. 45 Sitzungen (Langzeittherapie) mit einer Dauer von 50 Minuten. Sollten darüber hinaus weitere Sitzungen nötig sein, stelle ich einen Antrag auf Verlängerung der Therapie. Im Rahmen von Expositionsbehandlungen können Sitzungen mit längerer Dauer erforderlich sein, die möglicherweise von Ihrer Krankenversicherung nicht in vollem Umfang erstattet werden, so dass Sie einen Teil der Kosten selbst übernehmen müssten.

Terminabsagen

Gelegentlich kann es vorkommen, dass Sie einen Termin absagen müssen. Bitte achten Sie darauf, Ihren Termin mind. 48 Stunden vorher abzusagen. Bei kurzfristigeren Absagen berechne ich ein Ausfallhonorar in Höhe von 80,- €, das von der Krankenversicherung nicht erstattet wird.


Kosten

Private Krankenversicherung/Beihilfe

Die Kosten für eine Psychotherapie werden in der Regel von den meisten Privaten Krankenversicherungen/der Beihilfe nach einem entsprechenden Antrag erstattet. Abhängig von den tariflichen Vereinbarungen bestehen allerdings Unterschiede in Umfang und Höhe der erstattungsfähigen Leistungen. Bitte erkundigen Sie sich diesbzgl. vor Beginn der Psychotherapie bei Ihrer Privaten Krankenversicherung/Beihilfe.

Selbstzahler

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, eine psychotherapeutische Behandlung selbst zu bezahlen. Eine Antragstellung entfällt hierbei, die Psychotherapeutische Behandlung kann sofort beginnen. Die Kosten richten sich nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Eine 50-minütige Einzeltherapiesitzung rechne ich mit der Ziffer 870 und i.d.R. einem 2,3-fachen Satz ab. Dies entspricht einem Betrag von 100,55 €. Am Anfang empfehlen sich wöchentliche Sitzungen, später dann Sitzungen in 14-tägigem Abstand.

Gesetzliche Versicherung

Bei meiner Praxis handelt es sich um eine Privatpraxis. Die Möglichkeit einer direkten Abrechnung meiner Leistungen mit Gesetzlichen Krankenversicherungen besteht demnach nicht.

Manche gesetzliche Versicherungen kooperieren mit privaten Psychotherapeuten im Rahmen des sog. Kostenerstattungsverfahrens. Hierfür benötigen Sie die Bescheinigung eines Arztes (in diesem Fall kann ich das nicht übernehmen), dass Sie möglichst zeitnah eine Psychotherapie benötigen, da sonst mit einer unzumutbaren Verschlechterung oder Chronifizierung der Beschwerden zu rechnen ist. Sie erhalten dann von Ihrer Krankenversicherung die Namen und Telefonnummern von Psychotherapeuten mit Kassensitz, die Sie alle anrufen und dann nachweisen müssen, dass diese Ihnen innerhalb einer vertretbaren Wartezeit keinen freien Therapieplatz zur Verfügung stellen können (Telefonprotokoll).

Wenn Sie diese Möglichkeit in Betracht ziehen, kontaktieren Sie bitte Ihre gesetzliche Krankenversicherung und klären die individuellen Vorgaben Ihrer Versicherung für eine Antragsstellung. Sobald Sie die Vorraussetzungen erfüllt haben, können wir mit der Probatorik beginnen.